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Was macht gestrickte Stoffe im Vergleich zu gewebten Stoffen so einzigartig?

Jan 05 , 2026

Gestrickte und gewebte Stoffe sind zwei der am häufigsten verwendeten Textilarten in der Modebranche. Trotz ihrer gemeinsamen Nutzung weisen sie aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsweise unterschiedliche Eigenschaften auf. Wenn wir die Unterschiede zwischen diesen beiden Stoffen verstehen, können wir ihre einzigartigen Eigenschaften besser einschätzen und das am besten geeignete Material für verschiedene Anwendungen auswählen, von Alltagskleidung bis hin zu leistungsstarker Aktivbekleidung.


1. Struktur und Konstruktion

Gestrickter Stoff wird durch das Ineinandergreifen von Garnschlingen mithilfe von Nadeln hergestellt. Beim Strickprozess wird eine Reihe miteinander verbundener Maschen erzeugt, die dem Stoff seine charakteristische Dehnbarkeit und Flexibilität verleihen. Es gibt zwei Hauptarten des Strickens: Schussstricken (wo das Garn horizontal verläuft) und Kettenwirkerei (wobei der Faden vertikal verläuft). Diese Schlaufenstruktur verleiht gestricktem Stoff die Fähigkeit, sich zu dehnen und in seine ursprüngliche Form zurückzukehren.

Im Gegensatz dazu entstehen gewebte Stoffe durch die Verflechtung zweier Garnsätze verziehen (vertikale Fäden) und die Schuss (horizontale Fäden), im rechten Winkel zueinander. Durch diesen Prozess entsteht eine dichte, feste Stoffstruktur, die steifer ist als Strickstoffe. Die verwobenen Fäden verleihen gewebten Stoffen Festigkeit, Stabilität und eine glatte, ebene Oberfläche. Gewebte Stoffe dehnen sich im Allgemeinen nicht, es sei denn, sie werden mit elastischen Fasern wie Elastan oder Elastan gemischt.


2. Dehnbarkeit und Flexibilität

Gestrickter Stoff ist von Natur aus flexibel und dehnbar. Durch die Schlaufenkonstruktion kann sich der Stoff in mehrere Richtungen dehnen. Ein Jersey-Strick lässt sich beispielsweise sowohl horizontal als auch vertikal dehnen und eignet sich daher perfekt für Kleidungsstücke wie T-Shirts, Leggings und Sportbekleidung, die Bewegungsfreiheit und eine enge Passform erfordern. Darüber hinaus sind gestrickte Stoffe angenehmer zu tragen, da sie sich der Körperform anpassen und für eine individuelle, individuelle Passform sorgen, ohne dabei einengend zu wirken.

Gewebte Stoffe hingegen sind steifer und besitzen nicht den gleichen Grad an Dehnbarkeit wie gestrickte Stoffe. Während bestimmte gewebte Stoffe wie Baumwolle oder Seide etwas flexibel sein können, bieten sie normalerweise nur eine begrenzte Dehnbarkeit, es sei denn, sie enthalten eine Mischung aus elastischen Fasern. Dieser Mangel an Dehnbarkeit bedeutet, dass gewebte Stoffe besser für strukturierte Kleidungsstücke wie Jacken, Hosen und formelle Kleidung geeignet sind, bei denen eine maßgeschneiderte Passform und ein klares Erscheinungsbild unerlässlich sind.

Stofftyp Dehnbarkeit Flexibilität Typische Verwendungen
Gestrickt Hoch Hoch (conforms to body) T-Shirts, Leggings, Activewear
Gewebt Niedrig Moderat (strukturierter) Anzüge, Jacken, formelle Kleidung


3. Haltbarkeit

Haltbarkeit ist ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen gestrickten und gewebten Stoffen. Gestrickte Stoffe können aufgrund ihrer Schlingenstruktur anfälliger für Beschädigungen durch Hängenbleiben oder Falten sein. Wenn an einer Schlaufe gezogen wird, kann sie sich auflösen, was bei empfindlichen Strickwaren wie solchen aus Baumwolle oder Wolle häufig vorkommt. Allerdings sind gestrickte Stoffe auch leichter, wodurch sie atmungsaktiver und für den Freizeitgebrauch geeignet sind.

Im Gegensatz dazu sind gewebte Stoffe im Allgemeinen haltbarer und weniger anfällig für Schäden durch Hängenbleiben oder Falten. Die eng miteinander verflochtenen Garne verleihen gewebten Stoffen eine höhere Festigkeit, wodurch es weniger wahrscheinlich ist, dass sie sich aus der Form dehnen. Allerdings können gewebte Stoffe steifer und weniger atmungsaktiv sein als gestrickte Stoffe, was den Komfort beeinträchtigen kann, insbesondere in wärmeren Klimazonen oder bei Kleidungsstücken, die Flexibilität erfordern.

Webstoffe werden auch für anspruchsvollere Anwendungen wie Denim, Canvas und Twill verwendet, die für ihre lange Haltbarkeit bekannt sind. Diese Stoffe verlieren im Laufe der Zeit weniger leicht ihre Form und halten größeren Belastungen stand, was sie ideal für Oberbekleidung, Arbeitskleidung und strapazierfähige Kleidung macht.


4. Atmungsaktivität

Gestrickte Stoffe, insbesondere solche aus Naturfasern wie Baumwolle oder Wolle, sind tendenziell atmungsaktiver als gewebte Stoffe. Durch die Schlaufenstruktur kann die Luft leichter durch den Stoff zirkulieren, wodurch sich gestrickte Kleidungsstücke ideal für wärmere Klimazonen oder Aktivkleidung eignen. Diese Atmungsaktivität trägt zum Komfort des Trägers bei und hilft, die Körpertemperatur zu regulieren, indem Schweiß effektiver verdunsten kann.

Gewebte Stoffe hingegen sind aufgrund ihrer engmaschigen Konstruktion typischerweise weniger atmungsaktiv. Während Stoffe wie Leinen und Baumwolle immer noch ein gewisses Maß an Atmungsaktivität bieten können, speichern gewebte Textilien im Allgemeinen mehr Wärme und Feuchtigkeit und eignen sich daher besser für kühlere Klimazonen oder formellere Umgebungen. Moderne Webstoffe können jedoch mit fortschrittlichen Ausrüstungen oder perforierten Mustern gestaltet werden, um die Atmungsaktivität zu verbessern.


5. Weichheit und Komfort

Gestrickte Stoffe sind im Allgemeinen weicher und angenehmer auf der Haut als gewebte Stoffe. Dies liegt an der Struktur der Schlingen, die dem Stoff eine glatte und flexible Textur verleihen. Strickstoffe wie Jersey und Modal sind besonders weich und sorgen durch ihre Dehnbarkeit für eine bessere Passform und Bewegungsfreiheit. Dadurch eignen sich Strickstoffe perfekt für Loungewear, T-Shirts und Kleidungsstücke, die über einen längeren Zeitraum getragen werden.

Gewebte Stoffe sind zwar immer noch bequem, können sich aber steifer oder schwerer anfühlen. Gewebte Materialien wie Baumwolle, Leinen und Seide können Komfort bieten, erfordern jedoch oft eine Veredelung, um die Fasern weicher zu machen. Beispielsweise kann sich Leinen anfangs rau anfühlen, aber nach mehrmaligem Waschen wird es weicher und angenehmer. Gewebte Stoffe sind in der Regel strukturierter und daher in Bezug auf Passform und Komfort möglicherweise nicht so gut wie ihre gestrickten Gegenstücke.


6. Verwendung in der Mode

Gestrickte Stoffe werden aufgrund ihrer Weichheit, Flexibilität und Dehnbarkeit häufig in Freizeitkleidung verwendet. Sie sind beliebt für Artikel, die Bewegungsfreiheit erfordern, wie T-Shirts, Kapuzenpullover, Leggings und Pullover. Darüber hinaus ermöglicht die natürliche Dehnbarkeit von Strickstoffen den Designern, figurbetonte Kleidungsstücke zu kreieren, ohne dass aufwändige Schneiderarbeiten erforderlich sind. Activewear-Marken verlassen sich häufig auf Strickstoffe wie Spandex-, Polyester- und Nylonmischungen, um Kleidungsstücke herzustellen, die sich beim Training mit dem Körper bewegen.

Andererseits werden gewebte Stoffe häufig in formelleren oder strukturierteren Kleidungsstücken verwendet. Ihre Haltbarkeit und Frische machen sie ideal für Geschäftskleidung, Kleider, Jacken und maßgeschneiderte Hosen. Gewebte Stoffe wie Baumwolle, Wolle und Leinen werden wegen ihrer Fähigkeit, ihre Form beizubehalten, und ihrer Eignung für Kleidungsstücke, die ordentlich und poliert aussehen müssen, bevorzugt. Aufgrund ihrer Festigkeit und Vielseitigkeit werden sie auch häufig für Polstermöbel und Wohnaccessoires verwendet.


7. Produktionsgeschwindigkeit und Flexibilität

Gestrickte Stoffe können schneller hergestellt werden als gewebte Stoffe, da der Strickprozess normalerweise weniger Schritte umfasst. Die Möglichkeit, schnell große Stoffmengen herzustellen, macht Stricken zu einer effizienten Wahl für die Massenproduktion. Darüber hinaus ermöglicht die Flexibilität von Strickstoffen eine Vielzahl von Texturen und Mustern, ohne dass zusätzliche Schritte wie das Weben erforderlich sind. So können beispielsweise Ripp-, Zopf- oder Strukturstrick mit einem einzigen Nadel- und Garnsatz hergestellt werden.

Die Herstellung gewebter Stoffe hingegen dauert aufgrund der Komplexität des Verflechtungsprozesses im Allgemeinen länger. Jeder Faden muss präzise durch den anderen gewebt werden und der Stoff muss so bearbeitet werden, dass er frei von Mängeln ist. Der Webprozess ermöglicht jedoch eine größere Auswahl an komplizierten Mustern (z. B. Karos, Karos und Jacquards), die bei gestrickten Stoffen nur schwer zu erreichen sind.


8. Faltenbeständigkeit

Einer der praktischen Vorteile von Gestricken ist ihre Knitterfestigkeit. Da sich der Stoff dehnt und sich dem Körper anpasst, behält er auch nach längerem Tragen sein glattes Aussehen. Diese Knitterfestigkeit macht Strickstoffe zu einer bevorzugten Wahl für Kleidungsstücke, die den ganzen Tag über frisch und faltenfrei aussehen müssen, wie zum Beispiel Aktiv- und Freizeitkleidung.

Gewebte Stoffe hingegen sind aufgrund ihrer fehlenden Dehnbarkeit anfälliger für Faltenbildung. Während einige Webstoffe wie Polyester knitterfrei behandelt wurden, müssen viele natürliche Webstoffe wie Baumwolle und Leinen regelmäßig gebügelt oder gedämpft werden, damit sie frisch aussehen. Die Struktur gewebter Stoffe erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie knittern, was bei Kleidungsstücken wie formellen Hemden oder Anzügen häufig ein gewünschtes Erscheinungsbild ist.


9. Elastizität und Passform

Gestrickte Stoffe zeichnen sich durch ihre Elastizität aus, die es ihnen ermöglicht, sich zu dehnen und in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren. Dies ist besonders vorteilhaft für Kleidungsstücke, die eine enge Passform erfordern oder sich um den Körper dehnen müssen, wie z. B. Aktivbekleidung, Sportbekleidung und Loungewear. Der Stoff passt sich dem Körper des Trägers an und sorgt für eine schmeichelhaftere und bequemere Passform, ohne dass zusätzliche Schneiderei erforderlich ist.

Gewebte Stoffe sind zwar vielseitig, bieten aber nicht den gleichen Grad an Elastizität. Dies kann dazu führen, dass gewebte Kleidungsstücke in Bezug auf die Passform weniger gut passen, da die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie ihre Form verlieren oder eine zusätzliche Schneiderei erforderlich ist, um die gewünschte Passform zu erreichen. Dieser Mangel an Dehnbarkeit kann jedoch bei Designs von Vorteil sein, die ein strukturierteres, formelleres Erscheinungsbild erfordern.


10. Umweltaspekte

Sowohl gestrickte als auch gewebte Stoffe können aus Naturfasern hergestellt werden, die biologisch abbaubar und umweltfreundlicher als synthetische Materialien sind. Die Umweltauswirkungen jedes Stoffes hängen jedoch weitgehend von den verwendeten Materialien und den beteiligten Produktionsverfahren ab. Gestrickte Stoffe aus Naturfasern wie Baumwolle und Wolle sind in der Regel nachhaltiger, synthetische Strickstoffe aus Polyester oder Nylon können jedoch zur Mikroplastikverschmutzung beitragen.

Webstoffe gibt es sowohl in nachhaltigen als auch in nicht nachhaltigen Varianten. Webstoffe aus Bio-Baumwolle, Hanf oder Leinen werden von umweltbewussten Verbrauchern oft wegen ihrer geringeren Umweltbelastung bevorzugt. Allerdings können synthetische Webstoffe ähnliche Umweltprobleme mit sich bringen wie ihre gestrickten Gegenstücke, insbesondere im Hinblick auf die Recyclingfähigkeit und die Freisetzung von Mikroplastik beim Waschen.


FAQs

F1: Was sind die Hauptunterschiede zwischen gestrickten und gewebten Stoffen?

  • Gestrickter Stoffs are made by interlocking loops of yarn, making them stretchy and flexible. Woven fabrics are made by interlacing two sets of yarns at right angles, resulting in a more rigid and durable fabric.

F2: Können Strickstoffe für formelle Kleidung verwendet werden?

  • Während gestrickte Stoffe hauptsächlich in Freizeit- und Aktivkleidung verwendet werden, können sie in Kombination mit anderen Stoffen auch für formelle Kleidung verwendet werden